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Beste Mopedversicherung im Test: LVM und WGV als günstigste Anbieter 2016




Das Versicherungsjournal hat die günstigten Mopedversicherungen für 2016 vorgestellt. Für Fahranfänger bis 23 Jahre empfiehlt sich die LVM. Älteren Kunden macht die WGV das preiswerteste Angebot. Nicht nur Autofahrer, auch Moped- und Mofafahrer müssen eine KFZ Haftpflichtversicherung abschließen. Tipp: Im unteren Abschnitt finden Sie auch einen Rechner für Moped und Motorradversicherungen.

Die Haftpflichtversicherung kommt für die Schäden an anderen Verkehrsteilnehmern, Sach- und Vermögensschäden auf. Neben Auto und Motorrad sind auch Fahrzeuge versicherungspflichtig, die statt eines amtlichen Kennzeichens ein Versicherungskennzeichen ausweisen. Dies trifft auf alle Gefährte mit maximal 50 Kubikzentimeter Hubraum und einem Tempolimit von 45 km/h zu. Deshalb müssen sich nicht nur die Halter eines Mofas oder Mopeds, sondern auch eines Segways oder Quads absichern. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird die Police jedoch als Moped- oder Mofaversicherung zusammengefasst.

Mopedversicherung mit Teilkasko empfehlenswert

Junge Frau auf einem MofaStiftung Warentest rät Zweiradfahrern, die Haftpflicht durch eine Teilkaskoversicherung zu erweitern. Somit ist das Fahrzeug auch für den Fall eines Diebstahls abgesichert. Wird das Fahrzeug gestohlen, verdoppelt sich bei einigen Versicherern der Selbstbehalt, zum Beispiel von 150 auf 300 Euro. Wer auch Vandalismus und selbst verschuldete Schäden am Fahrzeug absichern möchte, muss eine Vollkaskoversicherung abschließen.

Wo Verbraucher kleinere Gefährte zum kleinen Preis absichern können, hat nun das Versicherungsjournal untersucht. Dabei stellte das Online-Magazin fest, dass jeder zweite Anbieter je nach Alter des Kunden unterschiedlich hohe Beiträge berechnet. Deshalb unterschied das Versicherungsjournal nach Angeboten für Fahranfänger bis einschließlich 23 Jahre sowie den Tarifen für ältere Fahrer. Getestet wurde jeweils eine Kombination aus KFZ Haftpflicht und zusätzlicher Teilkaskoversicherung mit 150 Euro Selbstbeteiligung. Zudem gingen die Experten von einem Versicherungsbeginn am 1. März aus – denn zu diesem Zeitpunkt benötigen Halter ein neues Versicherungskennzeichen.

Günstigste Mopedversicherung für 5,50 Euro im Monat

In der jüngeren Zielgruppe profiliert sich die LVM als äußerst preiswert. Das Münsteraner Unternehmen bietet Zweiradfahrern bis zum Alter von 23 Jahren für 78 Euro im Jahr. Die reine Haftpflichtversicherung ist für 49 Euro zu haben. An zweiter Stelle folgt der Direktversicherer WGV Himmelblau mit einem Jahresbeitrag von 89 Euro. Der Mutterkonzern WGV bietet das drittgünstigste Produkt in Höhe von 91 Euro an.
Erfahrenere Mopedhalter können sich ab 6,50 Euro im Monat absichern. Hier liegen die Unternehmen an der Spitze enger zusammen. Die günstigsten Angebote für Fahrer über 23 Jahren halten diese Versicherer bereit:

  • WGV Himmelblau für 66 Euro
  • WGV für ebenfalls 66 Euro
  • Huk-Coburg für 67 Euro

Wer sich nur die Haftpflicht entscheidet, ist am günstigsten bei der WGV Himmelblau (37,50 Euro) versichert.

Rabatte bei der Autoversicherung möglich




Der Mofa-Tarif der preiswerten WGV Himmelblau umfasst eine pauschale Deckungssumme von 100 Millionen Euro, die der Bund der Versicherten für empfehlenswert hält. Bei Personenschäden liegen die Leistungen in Höhe bis zu 10 Millionen Euro über dem gesetzlichen Minium (7,5 Millionen). Bei der ebenfalls günstigsten LVM können Kunden die Summe selbst festlegen. Versicherbar sind bis zu 100 Millionen Euro pauschal und bis zu 12 Millionen Euro bei Personenschäden.
Wer mit einem Zweirad Fahrerfahrung sammelt, kann übrigens bei der Anmeldung seines ersten Autos Prämien sparen. Einige Unternehmen gewähren Rabatte, wenn ein Kunde mit Moped, Mofa oder Motorrad nicht in einen Unfall verwickelt war. Fahranfänger müssen bei der Autoversicherung mit besonders hohen Prämien rechnen, die auf diese Art und Weise zumindest abgemildert werden können.

Den ausführlichen Test können Interessenten direkt beim Versicherungsjournal nachlesen.